CD & DVD-REVIEWS:

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

Biff Byford - School of Hard Knocks

Biff Byford, hauptberuflich Frontmann und irgendwie auch Mastermind der NWOBHM-Veteranen SAXON serviert uns mit “School of Hard Knocks” sein Solo-Debüt. Was davon zu halten ist, steht HIER.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

MONO INC. – The Book Of Fire

Die Hamburger Düsterrocker MONO INC. servieren uns mit „The Book Of Fire“ den Nachfolger ihres Erfolgsalbums “Welcome To Hell”. Zielgruppengerecht, urteilt unser Rezensent.

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

BILDERSTRECKE: AIRBOURNE

Reichlich Strom im E-Werk

Für die einen ist sind eine billige AC/DC-Kopie, für die anderen die legitimen Erben der australischen Hardrock-Legende um Angus Young: An AIRBOURNE, ebenfalls von Down Under, scheiden sich die Geister. Wer die Rocker um Joel O’Keeffe im Kölner E-Werk gesehen hat – und das waren ganz schön viele in der ausverkauften Halle – wird darüber nicht lange nachgedacht haben. Denn die Australier rockten den Saal nach allen Regeln der Kunst. Der Energie ihrer schweißtreibenden Stampf-Rhythmen konnte sich niemand entziehen. Unumstritten im Mittelpunkt steht Sänger und Gitarrist O’Keeffe, auf den über den ganzen Abend alle Scheinwerfer gerichtet waren – egal, ob er auf der Bühne die Matte kreisen ließ, auf den Schultern eines Roadies durch die Menge vor der Bühne ritt oder plötzlich oben auf der Brüstung der Galerie auftauchte. Klar, etwas pubertär ist das Gehabe des Australiers schon. Etwa, wenn sich der Frontmann die Bierbüchse solange vor die Birne knallt, bis sie aufplatzt und sich ihr Inhalt ins Publikum ergießt. Etwas gesitteter reicht er, im Gedenken an Motörhead-Chefwarze Lemmy Kilmister, die auf der Bühne gemixten Whiskey-Colas durch in die erste Reihe. Darben sollte an diesem Abend möglichst niemand, und deshalb versorgte er das Publikum mit reichlich Bier, indem er grinsend halb gefüllte Plastikbecher bis weit hinten ins Publikum warf. Dem einen oder anderen dort gelang es unter Applaus tatsächlich, das Gebinde ohne Bierdusche aufzufangen. Ach ja, die Musik. AIRBOURNE spielten alle ihre Knaller, von fast schon Klassikern wie „Raise it up“, „Live it up“, „Too much, too young, too fast“ und „Breaking outta hell“ bis hin zu den Songs vom aktuellen, leider etwas schwächeren Album „Boneshaker“. Mag sein, dass Airbourne nicht besonders originell sind. Aber das Konzert war eine einzige fette Rockparty. Und wenn Angus und Konsorten je in Rente gehen sollten – der Riffrock wird das überdauern. Und dazu leisten AIRBOURNE einen spektakulären Beitrag. – ONKEL HOTTE