CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

SOFTWARE REVIEW:

djay iPad App

Auf dem „großen“ Mac können sich musikaffine Nutzer schon seit geraumer Zeit als virtuelle DJs austoben, zuletzt mit der Software-Fassung „djay 3“. Nun hat die Herstellerfirma Algoriddim das Spielzeug auch für das iPad veröffentlich.

 

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Die iPad-Fassung hat durch den Touchscreen im Vergleich mit Nutzungen an konventionellen Rechnern deutliche Bedienvorteile. Nach ein paar Tagen Übung bekommt der Nutzer tatsächlich das Gefühl, vor einem echten DJ-Pult mit Plattentellern zur stehen.

 

Ansonsten wartet die Version für Appels Tablett-Rechner mit allerlei netten und vor allem funktionalen Spielereien auf, die großenteils aus der Fassung des Programms für Vollformat-Rechner bekannt sind. So etwa die wirklich gelungene Turntable-Oberfläche: Der Hobby-Scheiben-Reiter kann hier auf zwei Plattenteller zugreifen und diese nach Herzenslust mit- und gegeneinander verschneiden. Dafür stehen Mixer, Tempo-Regler und auch ein Equalizer zur Verfügung. Weniger geübten Nutzern greift die Automix-Funktion unter die Arme und liefert automatisierte Übergänge. Auch eine Beats-Per-Minute-Analyse mit automatischer Tempoanpassung hilft beim Einstieg. Alles gut gemacht. Eine Aufnahmefunktion ermöglicht den Mitschnitt eigener Mischungen, auch eine AirPlay-Anbindung fehlt nicht. Über einen Adapter für den Kopfhörer kann die Mischung vorab begutachtet werden.

 

Seine Vorteile kann das iPad erwartungsgemäß ausspielen, wenn es darum geht tatsächlich Hand an den Plattenteller anzunehmen, etwa bei der überzeugend umgesetzten Scratching-Funktion. Gleiches gilt für die Möglichkeit, Cue-Points zu setzen und dann die Nadel auf Fingertipp zum gewünschten Punkt springen zu lassen. Frisches Musikmaterial kann durch direkten Zugriff auf die iTunes-Bibliothek zugefüttert werden.

 

Eines der wenigen Mankos der djay-Fassung fürs iPad: der recht hohe Preis von immerhin 15,99 Euro. Aber dafür wird der Nutzer gut bedient. Das reicht vielleicht nicht für professionelle Nutzer, in jedem Fall aber für den Hobby-DJ. Der kann via Anschluss an eine Verstärkeranlage oder drahtloses Einspeisung per AirPlay die nächste Party problemlos mit dem iPad bestreiten. -nhs