CD & DVD-REVIEWS:

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

SOFTWARE REVIEW:

djay iPad App

Auf dem „großen“ Mac können sich musikaffine Nutzer schon seit geraumer Zeit als virtuelle DJs austoben, zuletzt mit der Software-Fassung „djay 3“. Nun hat die Herstellerfirma Algoriddim das Spielzeug auch für das iPad veröffentlich.

 

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Die iPad-Fassung hat durch den Touchscreen im Vergleich mit Nutzungen an konventionellen Rechnern deutliche Bedienvorteile. Nach ein paar Tagen Übung bekommt der Nutzer tatsächlich das Gefühl, vor einem echten DJ-Pult mit Plattentellern zur stehen.

 

Ansonsten wartet die Version für Appels Tablett-Rechner mit allerlei netten und vor allem funktionalen Spielereien auf, die großenteils aus der Fassung des Programms für Vollformat-Rechner bekannt sind. So etwa die wirklich gelungene Turntable-Oberfläche: Der Hobby-Scheiben-Reiter kann hier auf zwei Plattenteller zugreifen und diese nach Herzenslust mit- und gegeneinander verschneiden. Dafür stehen Mixer, Tempo-Regler und auch ein Equalizer zur Verfügung. Weniger geübten Nutzern greift die Automix-Funktion unter die Arme und liefert automatisierte Übergänge. Auch eine Beats-Per-Minute-Analyse mit automatischer Tempoanpassung hilft beim Einstieg. Alles gut gemacht. Eine Aufnahmefunktion ermöglicht den Mitschnitt eigener Mischungen, auch eine AirPlay-Anbindung fehlt nicht. Über einen Adapter für den Kopfhörer kann die Mischung vorab begutachtet werden.

 

Seine Vorteile kann das iPad erwartungsgemäß ausspielen, wenn es darum geht tatsächlich Hand an den Plattenteller anzunehmen, etwa bei der überzeugend umgesetzten Scratching-Funktion. Gleiches gilt für die Möglichkeit, Cue-Points zu setzen und dann die Nadel auf Fingertipp zum gewünschten Punkt springen zu lassen. Frisches Musikmaterial kann durch direkten Zugriff auf die iTunes-Bibliothek zugefüttert werden.

 

Eines der wenigen Mankos der djay-Fassung fürs iPad: der recht hohe Preis von immerhin 15,99 Euro. Aber dafür wird der Nutzer gut bedient. Das reicht vielleicht nicht für professionelle Nutzer, in jedem Fall aber für den Hobby-DJ. Der kann via Anschluss an eine Verstärkeranlage oder drahtloses Einspeisung per AirPlay die nächste Party problemlos mit dem iPad bestreiten. -nhs