CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

BILDERSTRECKEN:

So läuft's beim RUHRPOTT METAL MEETING

Die Ruhrpott-Metal-Familie kommt mal wieder zusammen. Direkt beim Betreten der Turbinenhalle in Oberhausen, kommen einem die ersten bekannten Gesichter entgegen. Sowohl die , die man nur vom Sehen kennt, als auch die Kumpels und echten Freunde. Und bei allen hängt ein fettes Grinsen im Gesicht, denn die Vorfreude auf zwei Tage harten Stahl ist groß. Bei WOLFHEART ist die Halle nur zur Hälfte gefüllt. Die Finnen mühen sich redlich und werden auch durchaus mit Applaus bedacht, doch ausgelassene Feierstimmung ist noch nicht vorhanden. Die kommt jedoch mit dem Auftritt von DESERTED FEAR auf. Ist es Zufall oder tatsächlich das Intro der Death-Thrasher aus Thüringen, was da, kurz bevor das Quartett die Bühne betritt erschallt? BON JOVI schmettert „You Give Love A Bad Name“ und ein Blick in die Runde zeigt viele Gesichter mit einem süffisanten Grinsen. Doch dann bricht das Gewitter los und die Thüringer brennen in ihren 40 Minuten ein wahres Feuerwerk ab, das die Stimmung nahe an den Siedepunkt bringt. Die ihnen nachfolgenden INSOMNIUM kühlen die Stimmung wieder ein wenig runter. Nicht, weil der Gig der Finnen schlecht wäre, sonder weil es in der Natur ihres Melodic Death Metal liegt, dass sich ein gewisser Schwermut breit macht. Dennoch ist der Boden gut für die nun folgende Thrash-Metal Institution OVERKILL bereitet. Das Quintett um Frontmann Bobby „Blitz“ Ellsworth dreht ordentlich auf und bietet den Fans eine gute Mischung aus altem und neuem Songmaterial. Auch dass Blitz immer wieder betont, dass der Ruhrpott die „Hauptstadt“ des deutschen Metals sei, kommt beim Publikum gut an und wird lautstark bejubelt. Das einzige, was an OVERKILLs Auftritt stört, ist seine Kürze. Lediglich 50 Minuten dürfen die Jungs aus New York/ New Jersey auf der Bühne stehen, was eigentlich viel zu wenig ist. Vielleicht ist es für den Blitz aber besser so so gewesen, dann eine Sache ist dem aufmerksamen Betrachter doch ins Auge gesprungen: Der Frontmann ist auffällig oft hinter der Bühne. Bei den Instrumentalparts der Songs, die er normalerweise damit füllt, dass er wie aufgedreht von einem Ende der Bühne zum nächsten rennt, ist er an diesem Abend damit beschäftigt, immer wieder hinter die Bühne zu rennen und schwer atmend wieder zu erscheinen.. Wir hoffen, dass gesundheitlich bei ihm alles OK ist und bleibt. Der Headliner des Abends, die Cavalera-Brüder, ist eher enttäuschend. Bereits zu Beginn ihres „Return To Roots“-Auftritts ist es deutlich leerer als bei OVERKILL, ein Indiz dafür, dass sich viele der anwesenden Metalheads von vorneherein nicht allzu viel versprochen haben. Es wird aber noch schlimmer, Spätestens nach dem zweiten Songs verlassen noch einmal viele Fans die Halle. Grund ist ein Max Cavalera, der keine Kraft in der Stimme hat, eine uninspirierte Band, die statisch auf der Bühne steht und ein Gesamtpaket, das in sich nicht stimmig ist. Das Konzept erfolgreiche Alben zum 20, 25 oder 30-jährigen Jubiläum zu in Gänze auf die Bühne zu bringen, kann funktionieren, das haben bereits D.A.D. und  FISH (Ex-MARILLION) bewiesen. Doch es sollte dann auch wenig Herz und Seele dabei sein und nicht nur um Kohle gehen.

Fazit zu ersten Tag: Ein netter und unterhaltsamer Beginn, der Lust auf mehr macht. Lediglich der Headliner enttäuscht, ansonsten war es ein großes Fest.

So geht es heute weiter:

SAMSTAG - 09.12.2017

RUHRPOTT STAGE

23.00-00.30 TESTAMENT

21.15-22.30 DORO

19.50-20.50 ANNIHILATOR

18.35-19.25 ORDEN OGAN

17.25-18.10 GLORYHAMMER

16.20-17.05 DEATH ANGEL

13.30 Einlass Festival

 

SAMSTAG - 09.12.2017

FLÖZ STAGE

20.30-21.30 ONKEL TOM ANGELRIPPER

19.15-20.05 DESPAIR

18.05-18.50 PHANTOM CORPORATION

17.00-17.45 ERAZOR

15.55-16.40 UNIVERSE

14.50-15.35 WIZARD

13.30 Einlass Festival

 

IM GESPRÄCH: Doro Pesch

Auf ein Schwätzchen mit Ihrer Majestät

Foto: Thorsten Seiffert, rocknroll-reporter.de
Foto: Thorsten Seiffert, rocknroll-reporter.de

„Queen of Metal“ Doro Pesch bat zum Promo-Termin für ihr erstes rein deutsches Album. Da wollte sich unser Kollege Markus Renner (im Bild links) das Date mit seinem Jugendschwarm nicht nehmen lassen. Er plauschte ein bisschen mit Frau Pesch über die Scheibe. Sie bleibt Oldschool, wie man HIER lesen kann.

FOTOSTRECKE:

J'Tull in W'tal

Seine Band JETHRO TULL gibt es nach dem großen Krach mit Langzeitbegleiter Martin Barre nur noch so halb. Aber Ian Anderson ist nach 50 Bühnenjahren und mittlerweile 70 Lenzen noch immer fit und unterwegs. Und er liefert mit seiner Truppe unter der Dachmarke JETHRO TULL by Ian Anderson noch solide ab, etwa jüngst in Wuppertal, wie unserer Kollege Markus Renner feststellen konnte.